Composites-Ausblick 2012: Der Aufwärtstrend setzt sich fort
Neue Werkstoffe, dazu eine Vielzahl von Anwendungen: Insgesamt wird der Markt für faserverstärkte Kunststoffe zunehmend unübersichtlicher, so zumindest ein Fazit des Composites-Marktberichts 2011 der Industrievereinigung verstärkte Kunststoffe (AVK). Dabei ist diese Entwicklung auch ein Ausweis für den Erfolg der modernen Werkstoffe in vielen Branchen. Nach Einschätzung der AVK beschleunigt sich die Entwicklung in den nächsten Jahren noch. LMT bietet passend zu den verschiedenen Anwendungen und Bearbeitungsverfahren eine große Zahl verschiedener Werkzeuglösungen an.

- Fräser, Bohrer, Reibahlen oder speziell für eine Anwendung entwickelte Sonderwerkzeuge von LMT sind genau auf die Anforderungen der Verbundwerkstoffe hin zugeschnitten“, so Xia Xu, Leiterin des Segments Composites & Plastics.
Verschiebung hin zum Automobilbau
Seit Jahren konstant ist dagegen der Anteil der Branchen am wachsenden Erfolg. „Lediglich eine leichte Verschiebung hin zum Automobilbau lässt sich beobachten“, urteilt die AVK. Beispiel CFK mit Epoxid- oder Phenolharzen: 29 Prozent der verarbeiteten Gesamtmenge kommt in der Luft- und Raumfahrt zum Einsatz, 19 Prozent bei Bau von Rotoren von Windkraftanlagen, 13 Prozent bei Sportartikeln, zwölf Prozent im Verkehrsbereich (Automobilbau), zehn Prozent in der Industrie und neun Prozent in der Medizin.Beim Zerspanen die Probleme im Griff
Dabei stehen je nach Einsatzbereich natürlich völlig unterschiedliche CFK-Werkstoffe zur Verfügung. Nicht nur ihre Matrix unterscheidet sich, sie werden zudem häufig mit anderen Werkstoffen kombiniert. Im Automobilbau werden beispielsweise Bauteile aus CFK- und Aluminium- oder Titanschichten verwendet, im Flugzeugbau fordern Bauteile aus Stacks-Materialien (sogenannte „Stapel“) aus verschiedenen Werkzeugschichten die Produktionsplaner heraus. Um Composites-Bauteile im Rahmen großvolumiger Produktionsprozesse herstellen zu können, müssen die eingesetzten Anlagen Qualitäts- und Prozesssicherheit dauerhaft garantieren. Einer der Schlüsselprozesse ist dabei der Endbeschnitt. Im Zentrum der wirtschaftlichen Bearbeitung von CFK-Werkstoffen stehen deshalb besonders die dafür benötigten Zerspanungswerkzeuge. Zentrale Herausforderungen sind beispielsweise Faserablösungen oder das Überhitzen des Werkstoffs. Darüber hinaus müssen die Werkzeuge wegen des stark abrasiven Charakters der Werkstoffe optimal gegen Verschleiß geschützt sein, um die geforderten Standzeiten zu erreichen.Delamination vermeiden
„Letzten Endes geht es immer darum, dass glatte, gerade und gratfreie Schnittkanten mit hohen Vorschubraten erzeugt werden. Fräser, Bohrer, Reibahlen oder speziell für eine Anwendung entwickelte Sonderwerkzeuge von LMT sind genau auf die Anforderungen der Verbundwerkstoffe hin zugeschnitten“, so Xia Xu, Leiterin des Segments Composites & Plastics. Schneidengeometrie und Beschichtung der Werkzeuge sowie ihr Substrat sorgen dafür, dass Delamination vermieden wird und perfekte Schnittkanten gefräst werden.Sind Sie an den Entwicklungen im Bereich Composites und neuen Werkzeuginnovationen für diesen Bereich interessiert? Dann registrieren Sie sich für unseren Newsletter Performance News Flash. Wir informieren Sie monatlich über Neuigkeiten im Segment Composites & Plastics.
